Der Anfang
Warum ich Zoticket gegründet habe
Meine Frau war im Elternbeirat, als jemand eine Feier für alle Eltern der Schule vorschlug. Eine tolle Idee: Raum gebucht, Plakat fertig, Nachricht für die Klassenchats vorbereitet. Wir freuten uns darauf.
Die Tickets sollten 15 € kosten. Mit 70 Gästen wären die Kosten gedeckt. Alles darüber hinaus konnte direkt in andere Schulprojekte des Elternbeirats fließen.
Es fehlte nur noch eines: der Ticketverkauf.
Das war jedoch schwieriger als nötig. Die gefundenen Ticketplattformen waren teuer, kompliziert oder setzten ein Abo voraus. Für eine einzige Feier im Jahr.
Warum ging es nicht einfach: Plakat hochladen, Preis festlegen und verkaufen?
Also habe ich es selbst gebaut. Daraus wurde Zoticket.
Schon in den Wochen vor der Feier machte es Spaß, nach jeder Erinnerung in den Klassenchats den Verkauf zu prüfen. Jedes Mal waren es ein paar Tickets mehr.
Die Feier war großartig. Das Motto hieß „Proud to be Fout“: Alle kamen im auffälligsten Leopardenlook oder Trainingsanzug. Scannen war fast überflüssig – wer nicht vom Schulhof bekannt war, fiel meist durch sein Outfit auf. Ich hatte vorsichtshalber eine Gästeliste aus Zoticket ausgedruckt, doch wir brauchten sie nicht. Das Scannen klappte reibungslos. Dabei merkte ich, dass ein Einlass nach Namen praktisch wäre, und ergänzte diese Funktion später.
Am Ende verkauften wir 93 Tickets, und der Raum war gut gefüllt. Es war ein toller Abend und schön zu sehen, dass Zoticket genau seinen Zweck erfüllte.